Festgeld in der Kritik

Das Festgeld wird in den Medien häufig eher negativ beurteilt, wobei diese Tatsache unterschiedlich begründet wird. Oftmals gilt ein Festgeldkonto nämlich als altbacken und wenig innovativ, weil es eben als eine der klassischen Geldanlagen bereits ziemlich lange existiert. Dazu kommt, dass nicht selten Kritik an der verhältnismäßig geringen Rendite geübt wird, die das Festgeld mit sich bringt. Den Kritikern zufolge bleibt nämlich nach Abzug von Steuern und Inflation kaum etwas von den Festgeld Zinsen übrig, was als Argument für andere Geldanlagen wie Fonds, Aktien oder auch Anleihen genutzt wird.

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Das Festgeld ist vielen Anlegern und Experten zu unflexibel

Darüber hinaus weist das Festgeld den Kritikpunkt auf, dass es sehr unflexibel ist, denn wenn erst einmal ein Festgeldkonto für eine bestimmte Laufzeit eröffnet wurde, hat der Anleger über den gesamten Zeitraum keinerlei Zugriff auf sein Kapital. Das bedeutet, dass ein Festgeldkonto eine sehr starke zeitliche Bindung beinhaltet, die vor allem bei plötzlichem Liquiditätsbedarf Schwierigkeiten machen kann. Darüber hinaus ist es auch äußerst schwierig, ein Festgeldkonto vor Ablauf der Anlagedauer zu kündigen, wenn dies nicht aus triftigem Grund wie einer Hochzeit, einem Todesfall oder plötzlicher Arbeitsunfähigkeit passiert. Selbst im Falle einer solchen Kündigung verliert man einen Teil der Festgeld Rendite und bekommt oftmals gerade das eingesetzte Kapital heraus.

Die hohe Sicherheit wird als positiv wahrgenommen

Gerade im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise hat man jedoch auch in der Öffentlichkeit erkannt, wie wichtig eine gute Kapitalabsicherung sein kann. Sehr viele Anleger haben durch riskante Geldanlage mit hohen Renditeversprechen Geld verloren, wohingegen die meisten Festgeld Anleger auch weiterhin mit ihrem Kapital planen können. Dieser Punkt ist wird deshalb oftmals als sehr positiv dargestellt und auch von den Medien so kommuniziert.

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