Sowohl das Tagesgeld, als auch das Festgeld sind recht beliebte und bekannte Geldanlagen, die zudem sehr häufig genutzt werden. Dabei stellt sich natürlich die Frage, für welche der beiden Optionen man sich entscheiden soll, denn oftmals werden lediglich die jeweiligen Vorteile aufgezeigt, ein direkter Vergleich jedoch vermieden. Aus diesem Grund werden nun beide Anlageoptionen einander gegenüber gestellt, um aufzuzeigen, in welcher Situation man sich lieber für das Tagesgeld oder eben das Festgeld entscheiden sollte.
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Den Renditevergleich kann das Festgeld knapp gewinnen
In Bezug auf die Rendite setzt sich das Festgeld vor allem bei längeren Laufzeiten durch, weil dort merklich attraktivere Zinsen geboten werden, als für ein normales Tagesgeldkonto. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass der Anleger sich dann auch für mehrere Jahre bindet, denn ein Festgeldkonto mit 12 Monaten Laufzeit bringt durchschnittlich kaum eine bessere Verzinsung als das Tagesgeld. Natürlich kommt es dabei auch immer auf die jeweiligen Anbieter an, die sich teilweise sehr deutlich in ihren Zinskonditionen unterscheiden.
Bei der Sicherheit liegt das Festgeld ebenfalls vorne
Vergleicht man Festgeld und Tagesgeld im Bereich der Sicherheit, so fällt auf den ersten Blick kaum ein Unterschied auf, denn beide Anlageoptionen unterliegen der Einlagensicherung, die vor allem bei Mitgliedsbanken freiwilliger Einlagensicherungsfonds eine nahezu hundertprozentige Kapitalabsicherung mit sich bringt. Das Festgeld bietet darüber hinaus jedoch noch den Vorteil, dass auch die Höhe der Rendite bereits zu Beginn der Geldanlage über die gesamte Laufzeit hinweg klar ist, während die Zinssätze beim Tagesgeld immer wieder schwanken können, was die Rendite ein bisschen unberechenbarer macht.
In punkto Flexibilität gewinnt ganz klar das Tagesgeld
Den Flexibilitätsvergleich kann das Festgeld aufgrund seiner Konzeption verständlicherweise nicht gewinnen, denn es werden sämtliche Parameter bereits zu Beginn der Laufzeit festgelegt. Da jedoch auch die jeweilige Bank eine gewisse Planungssicherheit haben möchte, hat der Festgeld Anleger während der Laufzeit nicht die Möglichkeit, auf sein Kapital zuzugreifen. Ganz anders sieht dies beim Tagesgeld aus, denn dort steht das Kapital quasi jederzeit zur Verfügung, so dass der Anleger sehr flexibel auf einer Veränderung der finanziellen Umstände reagieren kann.
Grundsätzlich müssen sich Tagesgeld und Festgeld nicht ausschließen
Als Fazit lässt sich sagen, dass ein Anleger Festgeld und Tagesgeld nicht als gegenseitige Alternativen, sondern eher als Ergänzungen betrachten sollte. So lässt sich ein Teil des Kapitals, auf dass der Anleger auch längerfristig verzichten kann, sehr gut mittelfristig auf einem Festgeldkonto mit guter Verzinsung anlegen und der Rest kann auf einem Tagesgeldkonto geparkt werden und bringt trotzdem eine recht ansehnliche Rendite.




