Festgeldkonto eröffnen

Wenn ein interessierter Anleger ein Festgeldkonto eröffnen möchte, muss er dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die im Normalfall jedoch selbsterklärend sind. So ist es wichtig, volljährig und vollständig geschäftsfähig zu sein, oder aber die Unterschrift seiner Erziehungsberechtigten vorweisen zu können. Da ein Festgeldkonto zudem ausschließlich unter eigenem Namen eröffnet werden kann, muss der Anleger sich im Normalfall einer Legitimationsprüfung unterziehen, die jedoch ebenfalls sehr unkompliziert abläuft. Im Folgenden wird nun kurz aufgezeigt, wie sich ein Online Festgeldkonto eröffnen lässt.

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Erster Schritt – Entscheidung für ein Festgeldkonto

Am Anfang einer Festgeldkonto Eröffnung steht die Auswahl des Anbieters und des passenden Festgeldkontos. Hierzu empfiehlt sich ein Festgeld Vergleich, der schnell vermittelt, wo momentan die besten Festgeld Konditionen zu erhalten sind. Ist die Entscheidung für ein bestimmtes Festgeldkonto gefallen, muss ein Online-Antrag ausgefüllt werden, in dem die wichtigsten persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum und zu erwartende Geldeingänge angegeben werden müssen.

Zweiter Schritt – Online-Antrag und Ausdruck der Unterlagen

Nachdem der Online-Antrag ausgefüllt wurde, steht mit dem Ausdruck der Unterlagen der nächste Schritt an. Mit dem Vertrag, der innerhalb weniger Minuten von der Bank an den Interessenten gesendet wird, lässt sich nun tatsächlich das Festgeldkonto eröffnen. Dieser enthält im Regelfall bereits die wichtigsten Daten, die vorher angegeben wurden und muss nur noch ausgedruckt und unterschrieben werden. Zusätzlich muss der zukünftige Anleger auch noch einen Coupon ausdrucken, mit dem er am Post-Ident Verfahren teilnimmt. Dieses Post-Ident Verfahren dient der eigenen Identifizierung und der Legitimation der gemachten Angaben.

Dritter Schritt – Versand der Unterlagen und Post-Ident Verfahren

Zusätzlich zum Versand der Unterlagen mit dem unterschriebenen Vertrag muss nun noch vom Anleger das Post-Ident Verfahren durchgeführt werden. Dies funktioniert in jeder Post-Filiale, indem man dem Mitarbeiter am Schalter den Coupon und gleichzeitig einen gültigen Personalausweis vorlegt und die Daten kurz abgeglichen werden. Stimmt alles überein, gilt die Kontoeröffnung als legitimiert und der Anleger muss nur noch auf seine Zugangsdaten warten, die er von der Bank übersandt bekommt.

Zusätzlich muss ein Verrechnungskonto benannt werden

Wer ein Festgeldkonto eröffnen möchte, muss zusätzlich noch ein sogenanntes Verrechnungskonto benennen, da ein Festgeldkonto nicht am normalen Zahlungsverkehr teilnehmen darf und sowohl die Zinsen als auch das Kapital später auf das Verrechnungskonto überwiesen werden. Hier stellt sich die Frage, ob das eigene Girokonto als Verrechnungskonto genutzt werden soll oder vielleicht sogar ein Tagesgeldkonto, was einige Direktbanken zusätzlich anbieten. Diese Option hätte den Vorteil, dass die Zinsen und auch das Kapital nach Ende der Laufzeit direkt weiter verzinst werden.     

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