Alternative Anlageformen

Hedgefonds

Ein vieldiskutiertes und mittlerweile sagenumwobenes Thema sind die sogenannten Hedgefonds. Der Begriff ist in aller Munde, doch die wenigsten wissen worum es sich dabei überhaupt handelt, geschweige denn woher der Begriff stammt. Was diese Anlageform so beliebt gemacht hat sind die Renditechancen, welche außergewöhnlich hoch sein können – jedoch ist das Risiko nicht niedriger.

Problematisch dabei ist die zumeist höchstspekulative Investitionsstrategie, die eigentlich nur und ausschließlich auf dem Geschick des Fonds-Managers beruhen. Hier kommen jedoch sehr subjektive Faktoren in den direkten Bezug, so dass neben dem jeweils finanzmathematischen Modell  reine Gusto des Hedgefonds Managers über Gewinn und Verlust in dieser Anlage entscheiden kann. Schließlich wird hierbei entgegen dem Namen „hedge“ – engl. Bezeichnung für „absichern“ nicht bei der Anlagestrategie auf Sicherheit spekuliert sondern gelten  eine Gattung der alternativen Investments.

Entstanden ist diese Investitionsform bereits vor über 60 Jahren als Alfred Winslow Jones auf der Suche nach Alternativen war, die es ihm ermöglichen sollten, eine Investitionsart zu finden mit der abseits der Auf und Ab-Bewegung der Börse eine hohe Rendite erreicht werden konnte. Nicht zuletzt aufgrund der spekulativen Risiken waren Hedgefonds in Deutschland bis 2004 nicht zum öffentlichen Vertrieb zugelassen, doch aufgrund einer Gesetzesnovelle konnten diese ab 2004 dann doch unter Ausweisung „mit besonderen Risiken“ vertrieben werden. Mittlerweile sind Verkaufsprospekte für Dach-Hedgedfonds auch mit deutlichen Warnhinweisen, die zeigen, dass die Spekulation bis hin zum Totalverlust führen kann, im Umlauf. Dies beschränkt den Vertrieb von deutschen Fonds  deutlich – wo hingegen der Verkauf von Zertifikaten auf ausländische Fonds floriert. Summa summarum zählt bei dieser Art der Investition eine detailierte und vor allem wohlüberlegte Beratung sowie Abwägung.